Kaum eine Hausarbeit frustriert so zuverlässig wie Fensterputzen: Man wischt zwanzig Minuten, und beim ersten Sonnenstrahl sieht man jede einzelne Schliere. Das liegt fast nie an mangelnder Mühe, sondern an drei konkreten Fehlern – und an der Ausrüstung.
Die drei häufigsten Fehler
- 1Zu viel Reinigungsmittel. Spülmittel und Glasreiniger hinterlassen einen Film, der Schlieren praktisch garantiert. Profis arbeiten mit sehr wenig Mittel – ein paar Tropfen auf einen Eimer Wasser reichen.
- 2In der Sonne putzen. Auf einer warmen Scheibe trocknet das Wasser schneller, als Sie abziehen können. Zurück bleiben genau die Ränder, die Sie vermeiden wollten. Früh morgens, abends oder an bewölkten Tagen arbeiten.
- 3Kreisende Bewegungen mit dem Tuch. Damit verteilt man Schmutz, statt ihn zu entfernen. Der Schmutz muss die Scheibe verlassen – dafür braucht es einen Abzieher.
So arbeiten Profis: Einwascher und Abzieher
Die klassische Profi-Methode braucht nur zwei Werkzeuge: einen Einwascher (der plüschige Waschbezug) und einen Fensterabzieher mit sauberer, unbeschädigter Gummilippe. Der Ablauf:
- 1Groben Schmutz und Spinnweben vorher trocken entfernen, sonst kratzt er über die Scheibe.
- 2Mit dem Einwascher großzügig und gleichmäßig einwaschen – der Schmutz wird dabei gelöst, nicht entfernt.
- 3Den Abzieher oben waagerecht in einem Zug ansetzen und einen sauberen Streifen abziehen.
- 4Ab dann in überlappenden Bahnen von oben nach unten arbeiten. Nach jeder Bahn die Gummilippe an einem Tuch abstreifen.
- 5Zum Schluss die Ränder und die untere Kante mit einem fusselfreien Tuch nachziehen.
Was oft vergessen wird
Saubere Scheiben in schmutzigen Rahmen sehen nicht sauber aus. Zur Fensterreinigung gehören Rahmen, Falze, Fensterbänke, Dichtungen und Rollladenkästen – in den Falzen sammeln sich Staub und Insekten, die sonst bei nächster Gelegenheit wieder auf der Scheibe landen. Kalkflecken durch Regen oder Rasensprenger gehören ebenfalls dazu; die gehen mit normalem Glasreiniger meist nicht weg.
Wann Sie besser jemanden kommen lassen
Bei normalen, gut erreichbaren Fenstern ist Selbermachen völlig in Ordnung. In diesen Fällen ändert sich das:
- Höhe. Alles, wofür Sie auf eine Leiter müssten, ist ein echtes Sicherheitsrisiko – Stürze von der Leiter gehören zu den häufigsten schweren Haushaltsunfällen.
- Dachfenster und Wintergärten. Von innen leicht, von außen kaum erreichbar.
- Sprossenfenster im Altbau. Sehr zeitaufwendig, weil jede Scheibe einzeln behandelt werden muss.
- Ladenlokale und Praxen. Schaufenster mit Publikumsverkehr brauchen einen festen Turnus, keine Gelegenheitsaktion.
- Große Glasflächen. Terrassentüren und Fassadenelemente lassen sich von Hand kaum streifenfrei bekommen.
Für hohe und schwer zugängliche Flächen arbeiten wir in Paderborn mit Teleskopstange und entmineralisiertem Wasser. Dieses Wasser enthält keine Mineralien, trocknet dadurch rückstandsfrei ab und hinterlässt keine Kalkschlieren – die Scheibe muss nicht einmal nachpoliert werden. Und weil kein Gerüst und keine Hebebühne nötig sind, bleibt der Aufwand gering.
Fenster in der Höhe, Wintergarten oder Schaufenster? Wir übernehmen das – innen, außen und mit Rahmen.
Zur Fensterreinigung Paderborn

